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Der Siegeszug des T-Shirts in die moderne Modewelt

Für manchen wird es schwer zu glauben sein, tatsächlich aber sind ärmellose Shirts dem Menschen schon seit Jahrtausenden bekannt. Stichhaltige Belege reichen dabei bis zu den Zeiten des alten Ägyptens zurück. Doch erst durch den Trend der Neuzeit immer weniger Kleidung am Leib zu tragen, erreichte das T-Shirt langsam den Stellenwert im Modebewusstsein vieler Menschen. Vorher waren es die Moralvorstellungen, die es nicht zuließen, solch ein, als Unterbekleidung verschrieenes Kleidungsstück offen zu tragen. Immerhin waren zu diesen Zeiten auch nur lange Röcke, Hemden und Pullover als straßentauglich angesehen. An Shorts war damals erst gar nicht zu denken.

Dem Siegeszug des T-Shirts hätte sicherlich nicht viel im Weg gestanden, da es sich durch die einfache Handhabung und seine Bequemlichkeit auszeichnet, dennoch waren es Persönlichkeiten der fünfziger Jahre, vor allem Marlon Brando und James Dean, die sich für einen zusätzlichen Hype um dieses Kleidungsstück verantwortlich zeichnen durften. Sinnbildlich dafür steht die Szene aus dem Film „Endstation Sehnsucht“, als Marlon Brando in einem legendären Auftritt, nur bekleidet mit einem nassen, zerrissenen T-Shirt für Empörung sorgte. James Dean trug es im Film „...denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus dem Jahre 1955 locker unter der Jacke und repräsentierte damit seine Einstellung, die die Jugend dankend als Form des Protests aufgriff, ihrem Idol nacheiferte, und sich damit über die Moralvorstellungen ihrer Eltern und der Gesellschaft hinwegsetzte.

Im Laufe der Jahre entwickelte es sich mehr und mehr zum Symbol des Protestes, das vor allem die Generation der Flower-Power dankbar aufgriff und die Tradition somit fast nahtlos fortsetzte. Aus der engen Verknüpfung dieser Protestbewegung mit der Musik, entwickelte sich eine spezielle Form des T-Shirts, das Bandshirt. Durch verschiedene Bandmotive in Form von T-Shirt Druck(en), konnten Anhänger bekannter Gruppen damit offen ihre Verbundenheit und ihrer Affinität Ausdruck verleihen, und sich einer Gemeinschaft zugehörig fühlen. Damit war der Verbreitung dieses Modeartikels nichts mehr entgegenzusetzen, so dass es sich bis zum heutigen Tag in einer berauschenden Geschwindigkeit durchsetzen konnte. Mittlerweile ist es gar möglich seinen eigenen T-Shirt Druck durch Shirthammer.de auf das Kleidungsstück zu bringen, je nach Fasson und persönlichen Vorlieben. Interessierten Besuchern wird dort gar die Option geboten, einen Preis für die entsprechend zu bedruckenden Kleidungsartikel vorzuschlagen.

24.03.2008 19:17:28 von compusch
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