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Vom Mittelalter
über die sexuelle Revolution bis zu den heutigen edlen Dessous -
eine kurze Geschichte über das Darunter.
Die Geschichte der Unterhose für Frauen von der Antike bis ins Mittelalter
ist sehr schnell erzählt: Sie trugen keine! Im Mittelalter war es
den Frauen sogar verboten, da man sie als "unsauberes" Geschlecht
betrachtete. Der Wind musste oben und unten durch die Kleider fahren,
um die Dämpfe zu vertreiben.
Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen sich Unterhosen
allgemein durchzusetzen, doch hatten sie mit den heutigen Dessous
noch nichts gemeinsam. Damals hatten die Röcke der Kleider einen
Durchmesser von bis zu 2 Metern. Um diesen zu erreichen, wurden
Reifröcke darunter getragen. Um zu verhindern, dass man die Beine
der Frauen sah, wenn sie ihren Rock anhoben, wurden darunter Unterhosen
getragen. Diese waren knielang und in der Mitte geöffnet, damit
ihre Trägerinnen ohne Probleme die Toilette benutzen konnten. Diese
Art der Unterhose wurde bis zum ersten Weltkrieg getragen. In den
20er Jahren wurden die Kleider kürzer und mit ihnen auch die Unterhosen.
Sie bestanden auch nicht mehr ausschließlich aus weißem Leinen,
sondern aus farbigen Seiden- und Kunstseidenstoffen. Von da an änderte
sich über viele Jahrzehnte nichts oder nur wenig an der Form der
Unterhose, wie der Lingerie überhaupt.
Erst in den 70er Jahren während der sexuellen Revolution wurden
die Unterhosen noch kürzer und der String-Tanga kam in Mode. Seit
dem hat sich viel getan und mittlerweile gibt es Unterwäsche in
allen Formen und Farben. Einen guten Überblick über das aktuelle
Angebot erhält man zum Beispiel in der Online-Boutique
von Dessous Monde.
Stefan Ansgar Böttcher
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