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Geldtransporte

Der Begriff Geldtransport steht für einen Transport von Münzen und Scheinen, der von einer staatlichen Stelle oder von darauf spezialisierten Firmen durchgeführt wird.

Der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der für die Bewachung des Geldtransportes zuständig ist, verfügt über eine Spezialausbildung, außerdem ist er mit einer Schusswaffe bewaffnet. Er setzt diese aber nur in absoluten Notfällen ein, z.B. bei einem bewaffneten Überfall. Um Diebe zusätzlich abzuschrecken, verpackt man das Geld in verschlossene Stahlbehälter, die mit speziellen Farbbomben ausgestattet sind. Diese sind so konzipiert, dass sie explodieren, sobald jemand den Behälter gewaltsam öffnet. Das Geld wird durch die Farbbombe eingefärbt und damit unbenutzbar. Meist wird es aber nicht so weit kommen, da der Sicherheitsdienst Spezialfahrzeuge einsetzt, die unter anderem gepanzert sind.

Staatliche Stellen müssen recht häufig Geld transportieren, z.B. zwischen der Bundesbank und den Produktionsstätten von Münzen und Scheinen. Bei diesen Geldtransporten werden meist sehr hohe Summen Geldsummen befördert, sie werden daher durch Polizeifahrzeuge in Uniform und in zivil bewacht.
Im Jahr 2000/2001 mussten aufgrund der Einführung des Euros extrem viele Transporte durchgeführt werden. Allein deutschlandweit wurden über 2 Milliarden neue Euro Scheine und über 15 Milliarden neue Euro Münzen befördert.

13.05.2007 19:28:18 von yari
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