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Rom entdecken - Der Trevi Brunnen

Der Trevi Brunnen ist ein fantastisches Kunstwerk, das viel mehr ist, als eine bloße Skulptur. Dieses triumphierende Beispiel der Barocken Kunst mit seinen weichen, natürlichen Linien und Phantasiegeschöpfen stellt Bewegung als die Seele der Welt dar. Der Brunnen ist ein wahres Wunder, ein Juwel aus Wassers und Stein, das sich zwischen den Plätzen des historischen Zentrums von Rom einschmiegt.

Die Präsenz des Brunnens ist bereits von den naheliegenden Straßen aus hörbar. Je näher man kommt um so intensiver wird das Plätschern und schliesslich steht man vor ihm, dem Trevi Brunnen, dessen Anblick einem dem Atem beraubt. Ein mächtiger Brunnen scheint hier aus dem Boden emporzusprudeln.

Die Licht- und Farbeffekte auf dem Marmor erzeugen eine wahrhaft spektakuläre Kulisse. Die Architektur scheint im kontinuierlichen Fluß des Wassers zum Leben zu erwachen. Soger der Platz im Hindergrund steht in perfekter Harmonie zu dem Brunnen und das Spiel von Raum und Masse verleiht der Skulputr einen Hauch von Bewegung.

Das Hauptmerkmal des Brunnens ist ein von Triton geführter Triumphwagen in Form einer Muschel, der von Seepferden gezogen wird. Die Statuen an der Seite verkörpern Reichtum und Heilsamkeit. Die Geschichte des Brunnens geht bis in die Römerzeit zurück. Der Brunnen war das Ende des Aqua Virgo Aquäduktes das von Augustus in Auftrag gegeben wurde um Wasser in die Badeanstalten zu leiten. Das Wasser des Brunnens hat zwei Namen: Jungfernwasser und Trevi. Der erstere bezieht sich auf eine altertümliche Legende die von einem römischen Mädchen erzählt, das einige durstige Soldaten an den Brunnen geführt haben soll. Trevi hingegen stammt von Trebium, dem ursprünglichen Namen des Stadtviertels, wo der Brunnen heute steht.

Den Brunnen, so wie wir in heute kennen, gibt es erst seit dem 18. Jahrhundert, als Papst Klement XII die Restaurierung des Trevi Bezirkes und des Brunnens in Auftrag gab. Die Fertigstellung des Brunnens zog sich über 3 Jahrhunderte hin. Irrtümlicherweise wird oft Bernini als Schöpfer des Brunnens bezeichnet. In der Tat stammt aber der größte Teil des Werkes von Nicola Salivi, der 20 Jahre an seiner Fertigstellung arbeitete.

Am Grund des Brunnens sieht man es glitzern. Jeder, der hier eine Münze über seine Schulter hineinwirft, wird irgendwann wieder nach Rom kommen, so heißt es.

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Artikel verfasst von:
Agathe Freudenstein
agathe@elib.org

22.02.2008 18:07:51 von agathe
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