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Römö - Ferienhaus-Urlaub seit 1895

Die dänische Nordsee hat unheimlich viele Fans in Deutschland und es gibt einen Ort, den kennt beinahe jeder Sylt-Urlauber, der schon mal in List am Strand war. Von dort kann man nämlich hinüber zum dänischen Römö schauen. Das ist eine kleine, 18 Kilometer lange Insel mit Wattenmeer und einer Verbindungsstraße zum Festland. Die Sylturlauber fahren mit der Fähre meist mal für ein paar Stunden hinüber und landen im Hafen von Havneby, einem gemütlichen Küstenort zur Wattseite hin. Wenn man hier im Hafen sitzt und über das Watt zum dänischen Festland blickt, den Möwen und anderen Meeresvögeln bei ihrem Tun zusieht, kann man sich gar nicht vorstellen, dass nur wenige Kilometer von diesem beschaulichen Hafen einer der schönsten Badestrände Europas lockt.

Wer sich die Zeit genommen hat und bei einem Tagesausflug die Insel mit dem Rad erkunden konnte, der wird auf seine Kosten gekommen sein. An der gesamten Westseite der Insel erstreckt sich nämlich über die gesamte Insellänge ein wunderbarer und breiter Sandstrand. Und hier gibt es tolle Ferienhäuser, teilweise noch aus dem vorletzten Jahrhundert. Dazu muss man wissen, der kleine Ort Lakolk ist Römös ältestes Feriengebiet. Wer es nicht glaubt, sollte sich ruhig im Internet mal unter „Ferienhäuser Lakolk“ schlau machen. Dort findet man neben wunderschönen neuen Ferienhäusern auch die alten historischen Ferienhäuser aus dem Jahre 1895. Lakolk hat ein kleines Einkaufszentrum mit Supermarkt und anderen Geschäften, Speise-Lokale, ein Reitcenter und eine Kerzenzieherei. Aber die eigentliche Attraktion ist der lange Sandstrand. Für Deutsche ungewohnt - man kann mit dem PKW direkt bis ans Wasser fahren. Wer sein Surfbrett dabei hat, kann es nun gleich neben dem Auto aufriggen und schon wenige Meter weiter in der Brandung die erste Halse wagen. Was den meisten deutschen Besuchern hier auf Römö positiv auffällt – es fehlen die Hotelhochhäuser und die Kurtaxe. Auf beides lässt sich -ohne große Not- verzichten.

05.08.2010 17:23:16 von findur
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