Kaum zu Glauben, weit sind wir im Jahr schon fortgeschritten – Ostern naht und damit auch die Zeit der Heiligen Erstkommunion. Bei der Erstkommunion handelt es sich um eines der wichtigsten Feste des Katholischen Glaubens. Hierbei erfahren die getauften Kinder Kinder im Rahmen die einladende Gemeinschaft mit Gott. Sie werden in die Abendmahl-Gemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen.Üblicherweise gehen die Kleinen in der Grundschule, während des dritten Schuljahres, also mit sieben bis neun Jahren zur Erstkommunion. Je nach der örtlichen Jahrgangstärke kann dies aber unterschiedlich gehandhabt werden. Unter Umständen kann es erforderlich sein zwei oder gar mehr Jahrgänge an Kommunionskindern zusammen zu fassen.
Um die Kleinen als vollwertiges Mitglied der Gemeine aufzunehmen, ist eine intensive und ernsthafte Vorbereitung erforderlich. Im Rahmen dieser Vorbereitung auf die Erstkommunion beschäftigen sich die Mädchen und Jungen gemeinsam mit einem Leiter, oft dem Pfarrer oder Vikar selbst, kindgerecht mit Fragen wie „Wie hat man sich Gott vorzustellen?“, „Was bedeutet meine eigene Taufe“, „Was bedeutet das Wirken Jesu“ und „Wie ist die Messe aufgebaut, was bedeutet das Abendmahl“. Traditionell wird die Erstkommunion am Weißen Sonntag, dem Sonntag nach Ostern gefeiert. Aus praktischen Gründen, aber ziehen sich heute die Kommunionsfeiern über Wochen hin.
Auch für die Familie ist die Erstkommunion oft ein großes Fest bei dem von Paten über nahe und ferne Verwandte alle anwesend sind – und bei dem das Kind natürlich beschenkt wird. Hierbei handelt es sich meist entweder um religiöse Geschenke wie einem Silberkreuz , auch persönlich graviert mit Namen und Kommunionsdatum, oder einem Edelstein- Kreuzanhänger - oder um Dinge, die sonst die Entwicklung des Kindes fördern sollen, religiöse Bücher usw.