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Golfschläger Fitting

Jeder Mensch - und natürlich jeder Golfspieler - ist körperlich anders gebaut. Demzufolge dürfte es schwer sein, einen passenden Golfschläger für mehrere Menschen zu finden. Die standardisierten Golfschläger, die es in jedem Geschäft gibt, sind für das erste Ausprobieren der Schläge für einen Anfänger zwar noch ganz gut zu gebrauchen, für alles weitere ist es jedoch ratsam, einen persönlich passenden Schläger zu kaufen. Natürlich nicht nur einen, jeder Spieler braucht mehrere Schläger. Das liegt schon darin begründet, dass die Golfplätze nun einmal keine gerade Bahn sind, auf der die Löcher gleichmäßig verteilt wurden. Das Gelände ist unterschiedlich gestaltet und die Abstände zwischen den einzelnen Löchern sind verschieden groß. Daher wird für jeden Schlag auch ein anderer Golfschläger benötigt. Bei den Standardschlägern wurden nur Durchschnittwerte zugrunde gelegt, die die einzelnen Gegebenheiten eines Golfplatzes und vor allem des Menschen, der den Schläger benutzt, nicht berücksichtigen. Hier kommt nun das Golfschläger Fitting ins Spiel. Fitting bedeutet, dass die Eigenschaften des Golfschlägers zu den Eigenschaften seines Benutzers passen müssen. Dabei gibt es mehrere verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, die aber niemals alle erfüllt werden können. Würde der Spieler wirklich für jede Situation den passenden Schläger mit sich führen wollen, bräuchte er schon fast einen Lastwagen auf dem Golfplatz für den Transport. Man benötigt mindestens drei verschiedene Eisen, mehrere Golfschläger-Kopfmodelle, verschiedene Längen des Schaftes des Schlägers und mindestens zwei verschiedene Materialien. Aus Holz wurde im Laufe der Zeit übrigens Titan, da Holz den Schlag ungedämpft in den Arm des Spielers weiterleitet, was besonders Anfängern, die ja noch recht wenig Geschick beim Umgang mit dem Schläger haben, ziemlich unangenehm sein kann.
Um nun ein statistisches Fitting vorzunehmen, wird zuerst die Schaftlänge genommen. Diese wird aus dem Abstand vom Handgelenk bis zum Boden errechnet. Die Länge der Finger des Spielers ist ausschlaggebend für die Dicke des Griffes.
Außerdem gibt es ein dynamisches Fitting der Golfschläger. Dabei wird ein Computerprogramm benutzt, das auch Bewegungen, Körperhaltungen und Geschwindigkeiten in die Berechnung des optimalen Schlägers mit einbezieht. Auf extra angefertigten Matten wird der Lie-Winkel gemessen, damit auch dieser Bereich eines Schlägers optimal gewählt, beziehungsweise angefertigt werden kann.
Für den Durchschnittsportler ist das Anfertigen der persönlich passenden Golfschläger allerdings auch eine Ausgabe, die sicher nicht zwingend entstehen muss.


Bob Dunton Golfbob@t-online.de Golfakademie GmBH & Co KG

12.08.2007 20:39:31 von Golfbobbie
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