Erstmals wird der Begriff Taekwondo 1954 verwendet. Die Kampfsportart Taekwondo hat ihren Ursprung in Korea. Nach dem zweiten Weltkrieg, Korea war von Japan besetzt, gab es Bestrebungen die im ganzen Land verstreuten Taekwondo Schulen in einem Verband zu vereinigen. Dazu gab es 1946 eine Versammlung der höchsten Dan Träger. Während des Korea-Krieges von 1950 bis 1953 lag das bestreben dazu erstmal auf Eis. Im Jahre 1954 gab es wieder ein Treffen und die höchsten Dan Träger einigten sich erstmal auf die Bezeichnung Taekwondo für ihre heimische Kampfsportart. Allerdings erkannten nur die drei großen Taekwondo Schulen Chungdo-Kwan, Ohdo-Kwan und Songmu-Kwan den Begriff Taekwondo an. Zwischenzeitlich wurden in den 1960er Jahren zwei andere Verbände gegründet die als Soobakdo und Taesoodo bezeichnet wurden. Taesoodo war dann der erste Verband der die Taekwondo Schulen vereinigte. Taesoodo wurde bereits am 20. Juni 1962 von der koreanischen Amateur Sports Vereinigung anerkannt.
1965 war es dann soweit, mit dem Austritt der Soobakdo Schule aus dem Taesoodo Verband wurde Taesoodo in Taekwondo umbenannt. Seit dieser Zeit wird Taekwondo offiziell so genannt und bezeichnet die koranische Kampfsportart.
Im Jahre 1972 wurde das Kukkiwon, das sogenannte Hauptquartier des World Taekwondo eröffnet. Ein Jahr später wurde die WTF gegründet und die erste Weltmeisterschaft im Taekwondo ausgetragen.
Die WTF und Taekwondo wurden später auch von internationalen Sportsvereinigungen anerkannt. 1980 wurde dazu es auch vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt.
Mittlerweile wurden mehrere Weltmeisterschaften, World Games, Universitätmeisterschaften und Militär Meisterschaften im Taekwondo ausgetragen. 1988 wurde es auch als Vorführdiziplin bei den olympischen Spielen in Seoul aufgenommen und im Jahre 2000 nahm Taekwondo erstmals als olympische Sportart teil. Heutzutage ist Taekwondo als Kampfsport in aller Welt bekannt und es existieren zahlreiche Schulen in verschiedenen Ländern, die auch nationale Wettkämpfe veranstalten.