Es gibt Sportverletzungen, die typisch für Ballsportarten sind. Je nach Sportart (z.B. Handball, Volleyball oder Basketball) sind jedoch unterschiedliche Körperpartien vorwiegend betroffen. Häufig ziehen sich Ballsportler Verletzungen an den Gelenken und Bändern zu. Beim Basketball betreffen die Verletzungen durch das schnelle Hin- und Herbewegen und die Vielzahl an Sprüngen häufig das Bein. Am meisten betroffen ist das Sprunggelenk.
Neben der Sprunggelenksverletzung kommt es beim Handball außerdem oft zu Arm- und Handverletzungen. Bei Stürzen wird häufig auch das Schultergelenk in Mitleidenschaft gezogen. Sogar das Schlüsselbein könnte brechen. Beim Handball führt aufgrund der hohen Anzahl an Körperkontakten häufig der Zweikampf zu Verletzungen. Nach Fußball und Skifahren ereignen sich beim Handball die meisten Verletzungen.
Volleyballer riskieren vor allen Dingen Verletzungen an Hand und Fingern. Die Finger sind insbesondere durch die hohe Geschwindigkeit der Bälle in Gefahr. Wenn der Ball auf den gestreckten Finger trifft, kann es auch zu einem Riss der Strecksehne kommen. Durch die starke Belastung der Schulter kann sich außerdem eine sogenannte „Volleyballschulter“ herausbilden. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine Schädigung eines Nervs, des Suprascapularis. Es kommt dabei zu einer Rückbildung des Schulterblattmuskels.
Vorbeugen kann man den unterschiedlichen Verletzungen durch das Tragen spezieller Sportbandagen. Beim Volleyball sowie beim Handball ist z.B. die Verstärkung der Finger durch einen Tapeverband anzuraten. Basketballer können ihr Sprunggelenk durch geeignete Basketballschuhe schützen.
Wichtig zur Vorbeugung von Sportverletzungen sind wie in anderen Sportarten auch hier Aufwärm- und Dehnübungen. Auch das Trainieren der Koordination und des Gleichgewichts sind wichtig, damit der Sportler besser in der Lage ist Verletzungen zu vermeiden. Ebenso ist es wichtig, dass er in einer guten körperlichen Verfassung ist.