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Wer einen Segelschein wie den SKS (Sportküstenschifferschein)
oder den SSS (Sportseeschifferschein) machen möchte,
kommt nicht am SBF See vorbei, denn dieser ist für die
Zulassung zu den Prüfungen für diese Boots-Führerscheine vorgeschrieben.
Wer nun denkt, dass es ja auf See viel Platz gibt und der Sportbootführerschein
leicht zu erlangen ist, liegt falsch. Es ist mehr zu lernen als
für einen Kfz-Führerschein. Lichterführung, Schallsignale, Seemannsknoten,
Lichtzeichen und Signalkörper sowie Wetterkunde und Navigation
gehören zum umfangreichen Lehr- und Prüfungsstoff.
In verschiedenen Yachtschulen werden mehrwöchige Kurse
angeboten, die zum SBF See führen sollen. In den Yachtschulen
trifft man auch viele Singles.
Mit einem besonderen Angebot, dem Wochenendkurs, hebt sich die
Yachtschule Rolf Dreyer aus Bielefeld vom Rest der Yachtschulen
ab. Die angehenden Sportbootfahrer lernen Samstag/Sonntag in einem
straffen Programm alle Grundlagen und erhalten Musterprüfungsbögen
mit nach Hause, um in den nächsten Wochen bis zur Prüfung zu lernen.
Das Konzept geht auf, denn an den Wochenenden finden sich 20-30
Schüler ein, die zum Teil sogar aus Skandinavien, Belgien und
anderen europäischen Ländern kommen um beim Lehrbuchautor ihren
Sportbootschein oder Segelschein zu machen.
Wenn man sich nun nach mehrwöchiger theoretischer Vorbereitung
fit gemacht hat, lernt man noch ein paar praktische Fahrmanöver
wie "Mann-über-Board-Manöver", Anlegen oder kursgerechtes Aufstoppen.
Diese werden in nur ein paar Stunden an einem Tag gelehrt und
dann geht es auch schon zur theoretischen und praktischen Prüfung.
Die Durchfallquote beim SBF See (Sportbootführerschein
See) ist sehr gering und liegt bei nur etwa 3%. Zeitdruck
beim Ausfüllen der Theoriefragen besteht übrigens nicht.
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